Fleischverzicht gegen den Klimawandel

Wir, die 5C, haben uns am Klimaaktionstag damit auseinandergesetzt, welche erheblichen Auswirkungen übermäßiger Fleischverzehr auf den Klimawandel hat. Dazu haben wir uns zuerst einen Film angeschaut, in dem uns viele interessante Fakten über die Fleischproduktion und ihre Konsequenzen für die Umwelt gezeigt worden sind. In Erinnerung geblieben ist uns beispielsweise jener Vergleich, der den enormen Wasserverbrauch bei der Herstellung von Rindfleisch eindrücklich wiedergibt:
Jene Wassermenge, die man zur Herstellung eines Hamburgers benötigt, entspricht ungefähr jener Menge, die man in 2 Monaten beim täglichen Duschen verbraucht.
Fleischkonsum trägt also kräftig zur Erderwärmung bei, denn fast 15% aller weltweiten Treibhausgasemissionen stammen aus der Haltung und Verarbeitung von Tieren.

Im Anschluss an den Film sind wir gemeinsam mit Frau Prof. Dipplinger und Frau Prof. Wild zur „Swing Kitchen“, einem veganen Burger-Restaurant in der Schottenfeldgasse, gefahren. Dort hat uns schon vor der offiziellen Öffnungszeit die Chefin der Lokalkette, Frau Irene Schillinger, empfangen. Sie hat uns dann viele interessante Fakten zum Fleischkonsum und den negativen Auswirkungen auf das Klima geschildert und gemeint, dass wir durch Verzicht auf Fleisch schon als Jugendliche die Möglichkeit hätten, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Denn vieles andere wie den übermäßigen Verkehr auf der Straße können wir noch nicht beeinflussen.
Im Lokal sieht man auch eine Anzeige, die einem bewusst machen soll, dass die veganen Alternativen gegenüber Rindfleisch durchschnittlich 95 Prozent weniger Energie, 85 Prozent weniger Wasser, 96 Prozent weniger Getreide und 93 Prozent weniger Anbaufläche verbrauchen und zudem noch 92 Prozent weniger Treibhausgase erzeugen. Dies fanden wir auch sehr beeindruckend.
Nach dem Vortrag von Frau Schillinger haben wir noch die veganen Burger ausprobiert. Wir haben sie alle ganz lecker gefunden und werden in Zukunft sicher öfters hier essen gehen.

Bericht der 5C