22 | 05 | 2012

 

Peermediation 2010/11


Es gab heuer 7 aktive Peermediator/innen. Sie werden im Schülerbrief vorgestellt. Von drei Schülerinnen der 8. Klasse mussten wir uns leider verabschieden. Sie waren überaus engagiert und ich danke ihnen für ihren Einsatz.

Olivia schreibt selbst einen Artikel über ihre Erfahrungen als Peermediatorin.

Erfreulicherweise haben heuer 17 Schülerinnen und Schüler aus den 5. Klassen an der unverbindlichen Übung „ Ausbildung zur Peermediation“ teilgenommen. Erstmalig war auch, dass darunter sieben Burschen sind – bisher waren die Mädchen immer zahlenmäßig wesentlich stärker vertreten.

In zahlreichen Übungen lernten die Schüler/innen zunächst sich selbst besser mitzuteilen, ihre Gefühle zu erkennen und zu benennen, sich in angespannten Situationen selbst zu behaupten und in der ICH-Botschaft klar auszudrücken, was jede/r für sich möchte. In weiterer Folge wurde dann das Fundament eines Beratungsgespräches gelernt und geübt. Fähigkeiten wie aktives Zuhören, Empathie – sich in jemand anderen hineinversetzen – umdeuten – die positive Seite von negativen Eigenschaften sehen können, richtige Fragen stellen und vieles mehr. Zuletzt erarbeiteten sich die TeilnehmerInnen die Technik der Mediation. An vielen Fallbeispielen wurde in Kleingruppen der schrittweise Ablauf eines Mediationsgesprächs trainiert.

Für die Anfänger/innen gab es zu folgenden Themen auswärtige Fortbildungen, an denen Peermediator/innen aus vielen verschiedenen Schulen teilnahmen.

* Forumtheater - Zivilcourage

* Cybermobbing

* Fair streiten

* Interkulturelle Mediation

Auch einen ganztägigen Fortbildungstag besuchten einige Schüler/innen. Er hatte in Form eines Stationenbetriebs die Phasen der Mediation zum Inhalt.

Im zweiten Semester arbeiteten die “jungen“ Peers mit den „alten“ in den workshops mit, die in den ersten Klassen abgehalten wurden. Dabei lernten sie assistierend das Arbeiten mit den jüngeren Schüler/innen.

In einem abschließenden Feedback wurde deutlich, dass alle Teilnehmer/innen das Gefühl hatten, viel für sich selbst gelernt zu haben und sich gut ausgerüstet fühlen, sich als aktive/r Peermediator/in weiter zur Verfügung zustellen.

Insgesamt erhielten 14 Anfänger/innen das Zertifikat für die Ausbildung.

Ich danke allen Peermediator/innen für die rege und engagierte Mitarbeit.

Ich danke auch dem Elternverein für die Übernahme der Kosten für Fortbildungen und das abschließende Eisessen.

 Prof. Gusti Sockel