22 | 05 | 2012

 

 

Besser streiten, aber wie? Peer-Workshops in den ersten Klassen 2009/10


In allen ersten Klassen wurde am Beginn des zweiten Semesters von den Peermediator/innen ein Workshop durchgeführt.

Ziel dieser workshops war einerseits miteinander in Kontakt zu kommen und den Umgang der Mitschüler/innen in der Klasse zu verbessern.

Dazu erarbeiteten die Peers, die aus allen Oberstufenklassen kommen, ein Konzept aus Spielen und Aufgaben, die sie dann in einem zweistündigen Projekt mit der Klasse durchführten. Dabei agierten sie ohne Lehrer.

Dieses Angebot kam in allen ersten Klassen sehr gut an. Die Peermediator/Innen freuten sich darüber, denn sie investierten viel Zeit und legten ein gehöriges Engagement an den Tag.

Ich freute mich auch, denn ich war stolz darauf, wie gut sie das Gelernte in der Arbeit mit den Jüngeren umsetzen konnten.

Irma aus der 5B macht heuer die Ausbildung zur Peermediatorin. Sie war das erste Mal bei den Workshops dabei und hat sich gleich mit viel Engagement und Mut eingebracht. Über ihre ersten Erfahrungen berichtet sie:

„Ich habe die Workshops als sehr angenehm empfunden. Beim ersten Mal war ich besonders gespannt. Ich betreute gemeinsam mit Patrick eine Gruppe . Patrick ist schon seit einigen Jahren als Peermediator aktiv.  Wir haben uns das Reden gut aufgeteilt, und es hat viel Spaß gemacht. Beim nächsten Workshop arbeitete ich mit Kati in einer Gruppe und das war ungewöhnlich, weil wir beide im ersten Jahr der Ausbildung sind. Aber auch das lief super. Die letzten beiden Workshops haben mir auch gefallen, aber ich fand die beiden ersten spannender.
 Die Organisation lief meiner Meinung nach recht gut. Ich war eigentlich gar nicht gestresst und würde mich freuen noch mehr solche Workshops zu machen. Ich denke, die Kinder haben recht viel mitgenommen und wenn nicht, dann habe ich wenigstens gute Werbung für die Peers gemacht.  Mir hat es auch viel gebracht: Ich kenne jetzt meine Grenzen als Peer besser. Ich weiß auch, wann ich eher wie eine „Lehrerin“ oder wie eine „Peermediatorin“ sein soll.
Insgesamt fand ich die Arbeit super und freue mich, dass die Workshops immer positiv angekommen sind.“

Mag. Augustine Sockel