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Dem Wienfluss auf der Spur

Der Wienfluss beschäftigte uns mehrere Einheiten im Wahlpflichtfach Biologie der siebten Klassen: Wir behandelten seine Geschichte, lernten viel über das Ökosystem Fluss und untersuchten schließlich seine Wassergüte. Mit Daten von zwei Exkursionen – einer im September (wir haben berichtet) und einer im April – erhoben die SchülerInnen das Makrozoobenthos. Das sind makroskopisch, also mit freiem Auge sichtbare, Organismen aus dem Stamm der Wirbellosen, mithilfe deren Abundanz Rückschlüsse auf die Wasserqualität bzw. die Gewässergüte gezogen werden können. Konkret handelt es sich bei Makrozoobenthos überwiegend um aquatische Insektenlarven, wie Köcherfliegen-, Stein-, Libellen- oder Eintagsfliegenlarven, aber auch um Egel, Schnecken und Krebstiere. Mit ihren Daten errechneten die SchülerInnen mit dem jeweiligen Saprobienindex die Gewässergüte und verglichen die Ergebnisse mit chemischen Messwerten. Die Wasserqualität unseres Hausflusses ist gut. Die SchülerInnen führten ein aufwändiges Protokoll und erprobten selbst wissenschaftliche Arbeitsmethoden.

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