Am 5. März 2026 fand im Zeichensaal ein kleiner Workshop mit dem Titel „Traditionelle tschechoslowakische Osterbräuche“ statt. Jedes Jahr am Ostermontag schmücken und bemalen Frauen und Mädchen Eier – sogenannte „Kraslice“ – mit verschiedenen künstlerischen Techniken, um sie den Jungen und Männern zu schenken. Diese wiederum flechten aus 6–9 Weidenruten eine sogenannte „Pomlázka“ und schlagen damit symbolisch den Mädchen auf die Beine. Die Pomlázka, wie die geflochtenen Zweige genannt werden, soll angeblich die Frauen verjüngen, sodass sie dann das ganze Jahr über voller Energie bleiben. Dieser Brauch wird nicht nur in der Tschechischen und der Slowakischen Republik gepflegt, sondern auch in Ungarn und anderen Ländern Europas. Die Klassen 4E und 7B flochten aus Weidenruten Pomlázkas aus 6–8 Zweigen. Sowohl Jungen als auch Mädchen stellten fest, dass Haare zu Zöpfen zu flechten nicht dasselbe ist wie das Flechten von widerspenstigen Zweigen.
Milena Andrejs und Alexandra Brandl





