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ECOALITY Community Action Camp – Projektwoche der 8A oder „Steckengeblieben, Zug verpasst und Salzburger Luft eingeatmet“

Vom 21. bis 25. September begab sich die 8A auf ihre letzte gemeinsame Reise mit den Professorinnen Seidl und Freytag. Südwind, der gemeinnützige Verein für Klimagerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung und ein guter Freund unserer Schule, ermöglichte und finanzierte diese Reise, welche uns nach Altenmarkt in Pongau führte. Begleitet und betreut wurden wir von Julia Weber und Elke Kammerer, welche unsere Projektwoche geplant und koordiniert hatten (einen großen Dank an diese starken Frauen!).
Während den fünf Tagen wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, in denen wir jeweils eine Frage zum Thema Klima- und Geschlechtergerechtigkeit bearbeiteten, indem Expert*innen und Bewohner*innen von Altenmarkt interviewt wurden. Dabei entstanden Reels, die am letzten Abend präsentiert wurden.
Die Projektwoche „Community Action Camp“ findet im Rahmen des Südwind-Projekts ECOALITY gleichzeitig in mehreren EU-Ländern statt und soll unterschiedliche Herangehens- und Sichtweisen von Jugendlichen, aber auch Lösungswege zu Klima- und Geschlechtergerechtigkeit aufzeigen. (Anm.)

Tag 1: Zwei Umstiege, einen verpasst
Die Reise begann um 7:00 Uhr vor dem Manner-Shop des Hauptbahnhofes. Der erste Umstieg fand in Salzburg statt, von dort fuhren wir nach Bischofshofen. Nachdem wir den zweiten Umstieg dort verpasst hatten, nutzten wir die Chance, uns Bischofshofen genauer anzusehen, bis unser Zug nach Altenmarkt im Pongau endlich ankam und uns in ein wunderschönes, typisch alpines Hotel, dem Markterwirt, brachte. Wir alle waren begeistert von den Zimmern, wobei Luka, Maxi und Robert leider kein Badezimmer hatten. Wir besuchten das Heimatmuseum, Franz, unserer Museumsführer zeigte uns ein paar Tricks mit der Peitsche, welche zu ohrenbetäubenden Knallgeräuschen führten. Am Abend gab es Wienerschnitzel und Spinatknödel für die Vegetarierinnen, von der Salat-Bar waren wir alle entzückt, und die bevorstehenden Aufgaben der Projektwoche wurden besprochen.

Tag 2: Heidi, Heidi, deine Welt sind die Berge
Diesmal hieß es ein paar Kilometer zurückzulegen, denn nun begaben wir uns auf eine erfrischende Wanderung um den Zauchensee. Wir nahmen nach dem Biodiversitätsworkshop von unserem Gastgeber Franz Schneider und einem Vortrag von Barbara Schäffer, der Betreiberin der Zauchensee-Bergbahnen (Anm.), den leichten Weg nach oben zum Gamskarkogel, mit dem Sessellift, und wanderten nach einer Mittagspause nah dem Gipfel zum Zauchensee zurück.

Tag 3: Butter gemacht im Wald
Der Tag fing mit einem Workshop der Biologin und Naturvermittlerin Sarah Kerle an, welche uns in Erinnerung rief, wie sehr wir von Biodiversität der verschiedenen Ökosystemen abhängig sind. Rohstoffen, Nahrung und Arznei, aber auch kulturelle und entspannungsberuhende Gründe sind mit diesen verbunden. Aus diesem Grund machten wir es uns im Wald gemütlich, tranken Brennnesselsirup und schlugen Schlagobers zu Butter, um diese mit Stritzel und Sarahs selbstgemachte Preiselbeermarmelade zu verkosten. Am Nachmittag gingen wir ins Jugendzentrum und lernten Altenmarkts Kinder kennen, welche mit uns Blumentöpfe bemalten, mit dem Ziel, Insektenhotels daraus zu machen.

Tag 4: Noel ist steckengeblieben
Wir nutzten den Vormittag, um unsere Interviews, die wir von Montag bis Mittwoch geführt hatten, zu bearbeiten. Da es regnete, begaben wir uns zur Therme und verbrachten dort unseren freien Nachmittag. Dabei blieb Noel in einer der drei Wasserrutschen stecken. Dies wird ihn bis zur Matura hin verfolgen, denn es brachte definitiv uns alle zum Lachen. Nach dem Abendessen hatten wir unser letztes Abendprogramm und zum krönenden Abschluss wurden die fertiggestellten Videos abgespielt.

Tag 5: Zusammenarbeit
Der letzte Tag in Altenmarkt, die Projektwoche verging schnell. Noch vor der Abreise gingen wir in den Hochseilgarten mit dem Auftrag die Himmelsleiter hochzuklettern. Dabei war Teamarbeit angesagt, denn während drei Kletterer*innen zusammen die Leiter hochklettern müssen, werden sie gleichzeitig von jeweils drei Kolleg*innen mit dem Seil abgestützt. Dies war auf jeden Fall anstrengend, doch die Rückreise war anstrengender. Warum? Wir sehnten uns nach unserem schönen Wien, Vienna Calling.

Eindrücke von der Reise:
Noel: Es gab Höhen und Tiefen
Enisa: Also ich fand die Reise echt lustig und hab auch viel dazugelernt.
Nataša: Uar schade, dass ich ned mitkommen konnte.
Jovana: Unglaublich, dass dies nun schlussendlich unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt war.

Gibt es abschließende Worte für diese Projektwoche? Sie war definitiv produktiv und wir hatten dichtes Programm, doch mussten wir auch der Wahrheit ins Gesicht sehen, es war nicht nur eine Projektwoche, sondern auch eine Abschlussreise der 8A. An era comes to an end.

Jovana Loncar, 8A


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