|

Bericht Krakau

Vom 08.10.2025 bis 12.10.2025 waren Gabriel (7A), Nora (7A), Jovana (7A) und Alisa (7A) gemeinsam mit Frau Professor Hofer im Rahmen eines Südwind-Projekts fünf Tage lang in Krakau, Polen. Das Projekt heißt „My Revolution Activist“ und hat zum Ziel, verschiedene Anliegen und Forderungen von Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern zu sammeln und anschließend im Europäischen Parlament vorzustellen.

Am 8. Oktober fuhren wir gemeinsam mit drei weiteren Wiener Schulen mit dem Zug nach Krakau. Mit Spielen und vielen Gesprächen verging die Zugfahrt wie im Flug. Vor Ort erhielten wir gemeinsam mit den Schüler:innen aus Italien, Polen und der Slowakei eine kleine Stadtführung. Die Stadt war wunderschön und wir konnten viel Neues über Polen und Krakau lernen. Am Abend gingen wir zum Abschluss des Tages gemeinsam traditionell polnische Teigtaschen, sogenannte Pierogi, essen. Sie haben absolut fantastisch geschmeckt!

Am nächsten Tag lernten wir uns zunächst durch verschiedene Kennenlernspiele besser kennen. Danach arbeiteten wir bereits in gemischten Gruppen an unterschiedlichen Themen und sprachen, diskutierten und debattierten auf Englisch über unsere Anliegen gegenüber der Europäischen Union. Dabei wurden zahlreiche Themen behandelt, zum Beispiel Umwelt- und Naturschutz, Bildung, Mental Health und viele weitere. Am Abend hatten wir etwas Freizeit. Unsere Gruppe entschied sich gemeinsam mit einigen anderen Wiener Schüler:innen, die Innenstadt zu erkunden. Es war eine unglaubliche Erfahrung, Krakau auch am Abend zu erleben. Wir gingen shoppen, tanzten auf dem Hauptplatz bei polnischen Volkstänzen mit, spazierten entlang der Weichsel und erkundeten die Märkte. Die Stadt ist sowohl morgens als auch abends voller Leben, und all das hat uns großen Spaß gemacht.

Am dritten Tag nahmen wir in Nowa Huta an einer Rätselrallye teil, bei der wir verschiedene Sehenswürdigkeiten finden und dazugehörige Aufgaben lösen mussten. Nowa Huta ist ein Stadtteil von Krakau, der noch stark vom Baustil der ehemaligen Sowjetunion geprägt ist. Es war sehr interessant, auch diese Seite der Stadt kennenzulernen. Am Nachmittag arbeiteten wir weiter an unseren Forderungen. Den Abend verbrachten wir erneut in der Stadt, erkundeten neue Orte, lernten einander noch besser kennen und knüpften vor allem viele neue Freundschaften.

Am Samstag besuchten wir abschließend Skład Solny, wo wir die Werke verschiedener Künstler:innen betrachten konnten. Dort waren Gemälde sowie unterschiedliche Skulpturen ausgestellt. Außerdem wurde uns frisch gebackene Pizza angeboten. Am Nachmittag präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse. Anschließend einigten wir uns zu jedem Thema auf drei zentrale Forderungen, die später im Europäischen Parlament vorgestellt werden sollen.

An unserem letzten Abend gingen wir gemeinsam mit Frau Prof. Hofer essen und besorgten einige Souvenirs. Außerdem besichtigten wir noch einige Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Burg und den feuerspeienden Drachen. Als besondere Erinnerung an die Reise überraschte uns Frau Professor Hofer mit kleinen Plüschdrachen als Souvenirs, worüber wir uns sehr freuten. 🙂

Am Sonntag stand leider nur noch die Rückfahrt nach Wien auf dem Programm.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass diese Reise eine wunderschöne Erfahrung war. Es war sehr spannend, sich mit so vielen unterschiedlichen Schüler:innen aus verschiedenen Ländern auszutauschen und über unsere Anliegen zu diskutieren. Auch die gemeinsamen Freizeitaktivitäten waren großartig. Besonders gefreut hat mich, so viele neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Ich finde es toll, dass uns durch dieses Projekt die Möglichkeit gegeben wird, in der Europäischen Union Gehör zu finden und aktiv mitzugestalten. Es war eine tolle Reise mit vielen großartigen Menschen!

Alisa, 7A

 

Ähnliche Beiträge