Heute war ein Ausflug zum Burgberg Xativa am Programm. Mit dem Zug fuhren wir in die eine Stunde südlich von Valencia gelegene Stadt. Die Fahrt führt uns beinahe ausschließlich an Orangenplantagen vorbei. Nach der Besteigung eines vorgelagerten Hügels, auf dem schon Reste der Befestigungsmauer zu sehen waren, nahmen wir den ziemlich unbequemen Touristenzug, um die 200 Höhenmeter zur steil aufragenden Burg zu überwinden.
Die Burganlage und unser Guide Baltasar erzählten von der langen und bewegten Vergangenheit Xàtivas, die von Iberern, Römern und Mauren geprägt wurde, bevor Jaime I. die Stadt eroberte. Als folgenschwer sollte sich später die Entscheidung erweisen, im Spanischen Erbfolgekrieg die Habsburger zu unterstützen.
Zurück in Valencia besichtigten wir die Kathedrale, die den Kelch des letzten Abendmahls beherbergt und stiegen die 207 Stufen zur Spitze des Glockenturms, dem Miguelete, von dem wir einen atemberaubenden Blick über die Stadt bis zum Meer und den Bergen in der Ferne hatten. Gleichzeitig konnten wir uns so von der Stadt verabschieden, denn morgen geht es wieder nach Wien.












