Wir wollten uns selbst davon überzeugen, was Kopenhagen zu einer der lebenswertesten Städte der Welt macht, und begaben uns für eine Woche nach Dänemark.

Die Designkultur und die Stadtplanung dieses Landes werden oft als richtungsweisend angesehen und davon wollten wir uns selbst ein Bild machen.

Zu Mittag nach unserer Ankunft wurden wir schon von unserem Stadtführer, der uns in einer großen Runde zu den wichtigsten Plätzen und Gebäuden führte, empfangen. Wir sahen Schloss Rosenborg, besuchten die Vor Frue Kirke mit ihren beeindruckenden Statuen von Torvaldsen und streiften vorbei am Runden Turm bis zum Latinerkvarter. Schloss Christiansborg mit dem dänischen Parlament war beeindruckend, aber am schönsten fanden viele von uns – wie so viele Tourist:innen – den Schlusspunkt unserer Tour: Nyhavn mit seinen Schiffen und bunten Häusern. Hier fanden wir gleich zwei Häuser, in denen Hans Christian Andersen gewohnt hatte.

Am nächsten Tag wanderten wir bei prächtigem Wetter nach der Besichtigung von Schloss Amalienborg am Meer entlang bis zum Kastellet und zur kleinen Meerjungfrau. Sie saß recht unauffällig an der Uferpromenade, war aber dank der Menschenmenge nicht zu verfehlen. Am Nachmittag fuhren wir noch an den Amager Strand und bewunderten dort einige Besucher:innen, die im architektonisch bemerkenswerten Seebad Kastrup in das kalte Wasser des Øresund sprangen.

Am dritten Tag verließen wir die Stadt Richtung Norden, um das Weltkulturerbe Schloss Kronborg in Helsingør zu besuchen. Unter Tourist:innen ist das Gebäude unter dem Titel „Hamlets Schoss“ bekannt, aber die Touristenführerin, eine Theaterwissenschafterin, konnte uns glaubhaft versichern, dass Shakespeare die Gegend niemals besucht hatte. Dank des dänischen Ferienprogramms konnten wir sogar erleben, wie in der Renaissance rauschende Feste im Schloss gefeiert wurden. Die Aussicht von der Landspitze über den Øresund war für viele von uns überraschend, das schwedische Festland lag so nah, dass man die Häuser auf der anderen Seite gut erkennen konnte.

Unser Quartier im Bezirk Sydhavn lag inmitten eines völlig neu entwickelten Stadtteils mit der neu gebauten Universität und so konnten wir auch dort moderne Stadtplanung erleben, als wir durch neue Wohngebiete mit dem Wasserbus ins Zentrum fuhren. Der anschließende Besuch des Nationalmuseums war für einige zu kurz, aber auch die Königliche Bibliothek (auch „Schwarzer Diamant“ genannt) und das Designmuseum wollten wir nicht versäumen.

Einige von uns beschlossen, sich am Abend noch einen Besuch im weltberühmten Vergnügungspark Tivoli zu leisten und fanden, dass sich der Besuch trotz der hohen Preise sehr gelohnt hatte!

Die Stadt war für viele von uns auch in puncto Nachhaltigkeit im Verkehr sehr beeindruckend und dass Kopenhagen auch die Welthauptstadt der Fahrräder ist, glauben wir nach dieser Woche sehr gerne!

 

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