Nachdem im Kunstunterricht zur Erinnerungskultur gearbeitet wurde, kam im Rahmen des Zeitzeug*innenprogramms erinnern:at des OeAD am 3. 6. 2026 die die Zeitzeugin Mag. Eveline Elisabeth (Liesl) März zu Besuch in die 5A. Hier sind einige Eindrücke der Schüler*innen zum Gespräch mit der 1938 in Wien geborenen Dame, die – nach einer bewegten Flucht- und Lebensgeschichte zwischen USA, Israel und Österreich, nun schon seit über 51 Jahren wieder in Wien Umgebung daheim ist.
Es war mir eine große Ehre Frau März zu treffen, da es nicht mehr viele Zeitzeug*innen des 2. Weltkrieges gibt. Sie wirkte sehr nett und sie kannte sich gut mit Themen aus der damaligen und auch der heutigen Zeit aus. Anhand von Bildern und anhand des Passes ihrer Mutter erklärte Sie uns ihre damalige Fluchtgeschichte. Ihre Erzählungen waren sehr interessant und auch berührend. (Karo 5A)
Es war etwas Besonderes, ihre Erlebnisse aus erster Hand zu hören. Durch die persönliche Geschichte konnte man viel über die Vergangenheit lernen und die damalige Situation besser nachvollziehen. Außerdem war es spannend, Fragen stellen zu können und ihre Antworten zu hören. (Buket 5A)
Frau März hat uns sehr offen und verständlich erklärt, wie es in der damaligen Zeit für ihre Familie wirklich war. Durch ihre persönlichen Geschichten hat die Vergangenheit für uns ein Gesicht bekommen. Wir sind sehr dankbar, dass sie da war und ihre Erinnerungen mit uns geteilt hat. (Mario 5A)
Trotz ihres beachtlichen Alters erklärte Fr. März alles mit großer Präzision und viel Emotion. Mich persönlich hat vieles von ihren Geschichten sehr berührt, weil es anschaulich war. Es hat mich zum Nachdenken angeregt. Frau März hat auch auf alle gestellten Fragen ehrlich geantwortet und sich für uns Zeit genommen. (Tessa 5A)
Es war interessant Frau März zuzuhören und ich habe viel Neues gelernt. Die Atmosphäre war gemütlich. (Karol 5A)
Ihre Schilderungen haben mich tief berührt und die Grausamkeit der Shoa persönlich gemacht. Ihr Mut ihre traumatischen Erinnerungen zu teilen ist beeindrucken. Die Erzählungen machen Geschichte lebendig und mahnen uns zur Achtsamkeit gegen Antisemitismus. Ich danke Frau März für ihr bewegendes Zeugnis, das sehr informativ und lehrreich war. (Sarah 5A)
