
Die Wahlpflichtfachgruppe Biologie der 6. Klasse nahm an einem Workshop des OeAD teil, bei dem es um die Qualitätsoptimierung von Citizen-Science-Projekten in Kooperation mit Schulen ging. Wichtig war hierbei, dass die SchülerInnen aufrichtiges Feedback zu ihrer Erfahrung mit unserem Sparkling Science Projekt BiodiverCITY-Island Hopping gaben sowie sich mit neuen Fragen und Lösungen, die für SchülerInnen interessant sein können, auseinandersetzten. Angeleitet wurden sie hierbei von Elena Ritschard und Elisabeth Schauermann vom Zentrum für Citizen Science. Vielen Dank hierfür! Den blühenden Rahmen für den Workshop bot unser OasERL, das wir sehr als neuen Außenklassenraum schätzen.
Hintergrund und Ziele des Workshops
“Der OeAD ist Teil des europäischen Projekts „RIECS-Concept“, in dem bis Ende 2027 Konzepte für eine zukünftige Forschungsinfrastruktur im Bereich Citizen Science erarbeitet werden. Forschungsinfrastrukturen sind gemeinsam genutzte Einrichtungen, Ressourcen und Dienstleistungen, die Forschende nutzen, um hochwertige Forschung zu betreiben und Innovationen zu fördern. In Citizen-Science-Projekten umfasst der Kreis der Co-Forschenden naturgemäß einen viel weiteren Personenkreis als nur Wissenschaftler:innen an Forschungseinrichtungen. Deshalb führen wir im Rahmen von „RIECS-Concept“ auch Beteiligungsformate mit Citizen Scientists und Schüler:innen durch, um ihre spezifischen Bedarfe und Wünsche in die Konzepte einfließen zu lassen. Ziel des Workshops ist es, die Perspektiven der teilnehmenden Schüler:innen auf ihre Citizen-Science-Erfahrungen herauszuarbeiten. Auf dieser Grundlage sollen anschließend Anforderungen an künftige Mitforsch-Angebote in der Bildung formuliert werden. Dabei werden Design-Thinking-Methoden angewandt, also ein kreativer Ansatz zur Problemlösung, bei dem die Bedürfnisse der Nutzer:innen im Mittelpunkt stehen und Ideen in mehreren Schritten gemeinsam entwickelt werden.” (Elisabeth Schauermann)









